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Zentralschottland

Diese Region zerfällt in zwei unterschiedliche Teile, da sie beiderseits der Highland Line, der großen Randverwerfung liegt. Es ist nicht bloß eine geologische sondern auch eine kulturelle Grenze, und zwar zwischen Hochland und Tiefland, die sich durch Sprache und Tradition voneinander unterscheiden.

Der Kult des Pittoresken entstand zuerst im Hochland von Zentralschottland. Die ersten Touristen - sie kamen aus den Städten der Lowlands - bewunderten die Trossachs und Loch Lomond nicht nur wegen ihrer Schönheit sondern auch, weil sie das erste Stück vom wildromantischen Schottland waren, das man vom Tiefland her erreichte. Auf diese Weise entwickelten sich schon früh Erholungsorte wie etwa Callander, Crieff, Dunkeld und Pitlochy, die sich noch heute ihres Rufs als Sommerfrischen in oder nahe den Highlands erfreuen.

Das Gefühl eine Kulturgrenze zu überschreiten, ist einer der größten Reize, die eine Fahrt durch Zentralschottland bietet. Hinter dem Ende der Hauptstraße von Callander ragen die Umrisse des Ben Ledi in den Himmel und erinnern daran, das jenseits der Strickwaren - Sonderangebote noch das Erhabene existiert. In Dunkeld hat man deutlich das Gefühl, das Tor zum Hochland zu durchschreiten. Man kann auch durch eine der Schluchten von Angus oder auf Landstraßen hinter Alyth hochfahren, um die Stille und Weite der Grampian Hills zu genießen. Vom unerwartet Schauspiel des Reekie Linn bei Kirriemuir, eine Art schottischer Mini - Niagarafälle, bis zum Ben Lawers, dem vielbesuchten höchsten Berg Zentralschottlands, wird an romantischer Szenerie so manches geboten.

Zentralschottland hat aber auch ein sehenswertes Tiefland. Der Nordosten von Fife mit seinen Stränden und Golfplätzen scheint von den Highlands ebenso weit weg zu sein wie vom Erbe der industriellen Revolution. Er entging der Industrialisierung, durch die andere Teile der Lowlands so verunstaltet wurden, und konnte sich seinen ländlichen Charme bewahren. Ein Erbe aus den Handelsbeziehungen mit den Niederlanden zeigt sich in der Architektur, besonders an der Küste. So haben St. Andrews und East Neuk of Fife eine ganz persönliche Note, sie sind schottisch aber nicht stereotyp. Angus, unterhalb der Grampians, ist vorwiegend ländlich. Der Hintergrund sind hier stets Hügel, die die eine Seite Strathmores bilden, des langen ländlichen Korridors, der von Perth nach Nordwesten zu den Mearns führt.

Wenn man von der Industrie Zentralschottlands spricht, denkt man vielleicht an das Linoleum aus Kirkcaldy, die Damaststoffe aus Dunfermline, die Werften und die Stahlindustrie von Dundee, das außerdem für seine Konfitüre und seinen Journalismus berühmt ist. Bei den Brauereien ist zuerst Alloa im oft vernachlässigten ehemaligen Country Clackmannan am Fuß der Ochil Hills zu nennen. Der wohl interessanteste Teil des industriellen Erbes ist jedoch Culross am Forth, eine schottische Kleinstadt, die, vom Fortschritt seit mehr als zweihundert Jahren verschont, mit Hilfe des National Trust for Scotland, restauriert wurde.

Sowie die Werftarbeiter Glasgows früher am Wochenende in den romantischen Trossachs und die Fabrikarbeiter Dundees in den Schluchten von Angus Erholung suchten, so werden auch heute noch die Touristen von den Hügeln wie magisch angezogen.

Um den Westen Zentralschottlands zu erfassen, muß man sich einen Aussichtspunkt am Rand der Highlands suchen: bestens geeignet dafür sind die Callander Crags, den höchstgelegenen Teil der Duke's Road in den Trossachs, Dumyat hinter Stirling, den reizvollen Duncryne Hill südlich von Loch Lomond oder die Caterthun Hillforts in Angus . Nach Norden hin erstreckt sich eine weite Hügellandschaft, im Süden liegen die Städte der Lowlands und ihre geschäftiges Treiben. Vor diesem Panorama erkennt man das Wesen Zentralschottlands. Nun habe ich genug über das Gebiet " Zentralschottland " berichtet.

die Stadt Callander
Callander ist die Schwelle zu den Highlands. Im Hintergrund kann man den höchsten Berg Zentralschottlands bewundern, den Ben Levi. Callander ist ein Beispiel früherer Stadtplanung: Das einstige Dorf wurde 1763 umgebaut und erweitert, als die Behörden das Land der Drummonds übernahmen, die ihren Besitz nach der Jakobiten Rebellion verloren hatten. Der Ort wurde schon früh zu einem Touristenzentrum und ist es bis heute geblieben.

Die Barcklinn Falls
Einen Wegweiser finden Sie am Ortsrand von Callander. Nur wenige Minuten außerhalb von Callander führt Sie ein Weg an den Rand der Highlands. Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit für die Wasserfälle, der Rund gang über die Callander Crags dauert ungefähr drei Stunden.

Zu den Barcklinn - Fällen zeigen Hinweistafeln nahe des Roman Camp Hotel im Norden. Nach kurzer Fahrt durch einen Mischwald kommt rechts ein Parkplatz. Folgen Sie nun dem Weg vom Parkplatz nach Osten. Der Kiefernwald wird sich bald lichten und den Blick auf das Grün der Lowlands freigeben. Sobald Sie durch ein Schwingtor gegangen sind, wird das Rauschen des Wassers schon hörbar. Zur Brücke hinunter führt eine Treppe, auf der anderen Seite verliert sich der Weg unter den Eichen. Gehen Sie auf demselben Weg zurück. Wenn Sie gut zu Fuß sind, können Sie vom Parkplatz der Straße folgen auf die Anhöhe gehen, wo Sie nach Norden hin einen Blick auf das Tal haben. Möchten Sie in weitem bogen nach Callander zurück wandern, brauchen Sie gute Wanderschuhe.

The Catherthuns
Dies ist ein 2000 Jahre alter Schutzwall und Zeuge der schottischen Frühgeschichte. In der Mitte dieses menschenleeren, sehr stimmungsvollen Mauerrings zu stehen, ist ein Erlebnis. Es lohnt auf jeden Fall die Mühe, diesen windumtosten Platz, hoch oben auf den Grampains, nahe Edzell in Angus, zu erklimmen, denn es bieten sich von hier oben wunderbare Ausblicke auf die Lowlands. Die Gründer der weißen und der braunen Bergfestung von Caterthun mußten einen ungeheuren Kraftakt vollbringen, um den Bau dieser ungeheuren Verteidigungsanlage zu organisieren. Selbst die Ruinen dieses beeindruckenden Bauwerks künden noch vom einstigen architektonischen Glanz.

Culross
Wegen der Kohlebergwerke und der Salinen hätte Culross eine der vielen Industriestädte am Forth werden können, aber aus irgendeinem Grund ging die industrielle Revolution an dem kleinen Städtchen vorbei. Aus diesem Grund sind in Culross noch sehr viele Bürgerhäuser aus dem 17. Und 18. Jahrhundert erhalten geblieben, diese Häuser wurden von der National Trust for Scotland restauriert. Da ganze Straßenzüge erhalten sind und durch das Kopfsteinpflaster und das alte Marktkreuz, wirk Culross wie eine Filmkulisse (wozu sie auch ab und zu dient), ist aber durchaus lebendig. Einige der Häuser kann man besichtigen, empfehlenswert ist das Palace (Stadthaus) von Sir George Bruce, einem Unternehmer des 16. Jahrhunderts.

Doune Castel
Doune Castel ist eine der schönsten noch erhaltenen mittelalterliche Burg Schottlands. Sie wurde im 14. Jahrhundert vom Duke of Albany, dem mächtigen Robert Stewart nach einem einfachen Plan errichtet: Ein Innenhof ist von einer Reihe beeindruckender Bauten umgeben. Beachten Sie die Sicherheitsvorkehrungen, so z. B. die Treppenaufgänge zu jedem Hauptkorridor, den Notausgang aus dem herzoglichen Schlafzimmer und die Möglichkeit, die Hauptgebäude gegen in den Hof eingedrungene Feinde völlig abzusperren. Daneben trägt der Bauplan aber auch einem gewissen Komfort Sorge. So liegen die Gästezimmer direkt über der Küche mit ihrem 5,5 Meter breiten offenen Kamin. (Sommer: täglich geöffnet, Winter: Donnerstags nachmittag und freitags ganztags geschlossen.)

East Neuk of Fife
Die Hauptattraktion von East Neuk of Fife mit seinen gepflegten Golfplätzen, üppigen Hecken, Gesrtenfeldern und Wäldern sind die idyllischen Küstenorte. Sie sind von Edinburgh aus leicht erreichbar, von St. Andrews aus kann man sie im Rahmen eines Tagesausflugs besuchen. Fife Ness, das östliche Ende von Fife, zählt zwar nicht zu den malerischen Landzungen Schottlands, ist aber in der Wanderzeit der Zugvögel sehr reizvoll. Der Hafen von Crail, dem östlichsten Dorf, zählt zu den meistfotografierten Schottlands. Die Gibelhäuser erinnern an die Handelsbeziehungen mit den Niederlande, ebenso ein Stadthaus im holländischen Stil, dessen Glocke aus dem Jahr 1520 eine holländische Aufschrift trägt. Sehenswert ist außerdem das Museum.

Der nächste Ort in westlicher Richtung ist Anstruther. Die Läden am Hafen verkaufen bunte Fischnetze und Wasserbälle - die traditionelle Urlaubsausrüstung. Das Scottish Fisheries Museum bietet eine umfassende Darstellung der schottischen Fischerei, von offenen Booten bis zu furchteinflößenden modernen Fangmaschinen. Es gibt hier aber nicht nur Modelle zu sehen, im Hafen vertäut liegen auch historische Schiffe. Kinder werden sich über den Teergeruch der Schiffstaue wahrscheinlich genauso freuen wie über die Meeresaquarien und bunten Bildtafeln. Das Museum verdeutlicht den ewigen Kampf mit dem Meer und die vielen damit verbunden Dramen, aber schildert auch die Grundlagen des Wohlstands der Orte an der Ostküste. Es ist ganzjährig geöffnet.

Weitere Orte mit einem Hafengelände zum erkunden sind Pittenweem und St. Monance. Etwas landeinwärts liegt das Schloß Kellie Castel. Das Schloß stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert, es wurde zur Zeit von Königin Victoria renoviert. Im Sommer ist die Gartenanlage eine duftende Oase. Die Gartenanlage ist ganzjährig geöffnet, das Schloß selbst ist im Winter geschlossen

St. Andrews
St. Andrews ist einzigartig: uralte Kirchenstadt, älteste Universitätsstadt Schottlands und weltweites Mekka des Golfsports. Der griechische Mönch Regulus (oder Rule), der die Reliquien des Apostels Andreas mit sich führte, soll an dieser Küste Schiffbruch erlitten und eine Kirche gegründet haben, die den Namen des Heiligen im Gebiet des Fife bekannt machte. Regulus' Name überlebte in der St. Rule Church (oder Tower), die neben der verfallenen Kathedrale zu finden ist und wahrscheinlich aus dem frühen 12. Jahrhundert stammt. Der Turm bietet einen guten Ausblick auf die mittelalterliche Stadtanlage. Saint Andrews Kathedrale war eine der größten und schönsten Kathedralen im ganzen Inselreich. 1160 begannen auf Initiative von Bischof Arnold die Arbeiten an der Kathedrale, um 1318 konnte das prachtvolle Gotteshaus geweiht werden. Doch fanatische Anhänger von JOHN KNOX zerstörten den Dom im 16. Jh. in Ihrem religiösen Wahn. Nachfolgende Generationen benutzten die Ruine als Steinbruch, doch sind die Reste selbst heute noch eindrucksvoll. Auf dem Ruinengelände gibt es ein kleines Museum das täglich geöffnet hat. Alls nächste kann man das St. Andrews Castle besuchen. Dieses Schloß steht auf einem Felsvorsprung über dem Meer und berichte von den Wirren der Glaubenskämpfe und rühmt sich seines großen Verlieses. Eine unheimliche Erfahrung in den unterirdischen Stollen (heute beleutet), den die Verteidiger während einer Belagerung im 16. Jahrhundert anlegten, um einer Untertunnulung durch die Angreifer zuvozukommen. Die Ruinen mit angeschlossenem Besucherzentrum sind täglich geöffnet. Weiterhin bietet St. Andrews einige andere Musen wie zum Beispiel: das Sea Life Centre und ein Golfmuseum. Außerdem können Sie sich die Colleges der ältesten Universität Schottlands (1411 erbaut) ansehen und danach in einem der schönsten Geschäftsviertel der schottischen Provinz bummeln gehen, das ein reichhaltiges Angebot erstklassiger Waren bietet. Alles in allem ist St. Andrews ein klein wenig anders als der Rest von Schottland.

Stirling
Wer die Kontrolle über Stirling besaß, beherrschte das alte Schottland. Jahrhundertelang war es der seichteste Flußübergang über den ostwärts fließenden Forth; im Westen lagen Sümpfe, im Süden die Campsie Hills und im Norden die Ochil Hills (sowie die Highlands).

Stirling Castle erhebt sich immer noch wie unbezwingbar aus den "scarselands" - einer ehemaligen Marschlandschaft. Unterhalb der Burg liegt die malerische Altstadt mit ihrem Marktkreuz, dem Tolbooth (Rathaus) und der Church of the Holy Rude (um 1456) - den historischen Symbolen für Handel, Recht und Kirche. Weiter unten breitet sich der viktorianische Stadtteil mit hübschen Einkaufsstraßen und einem Bahnhof bis in die Vorstädte aus.

Stirling Castle: Jeder Besucher kommt zumindestens bis zur Esplanade mit ihrem atemberaubenden Ausblick, aber auch die Erkundung der Burganlage lohnt sich. Die ehemalige Königsresidenz mit schönen Baudetails aus der Renaissance verfiel, nachdem James VI von Schottland sie verließ, um auch noch König von England zu werden. Doch vieles wurde restauriert, darunter der Renaissancepalast von James V, die Chapel Royal aus dem Jahr 1594 und viele andere Gebäude. Die Burg ist täglich geöffnet.

Von einem der seltenen schottischen Siege über die Engländer zeugt die Ausstellung des National Trust im Bannockburn Visitor Center, 4 Kilometer südöstlich von Stirling, Sie ist in einem modernen Gebäude untergebracht und das ganze Jahr über geöffnet.

Das National Wallace Monument erinnert an den ersten schottischen Freiheitskämpfer und bietet eine Tonbildschau sowie - nach 246 Stufen über eine Wendeltreppe - schwindelerregenden Ausblicke von der Turmspitze. Es ist im Winter geschlossen.



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