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Irland wurde bereits um 10000 v. Chr. besiedelt. Die ersten irischen Siedler gehörten zu Völkern, die Tuatha de Danann und Firbolgs hießen. Damit ist aber bereits das Wissen um diese ersten Iren erschöpft. Um 3000 vor Christus entstehen bronzezeitliche Ganggräber auf der Insel, Irland wird eines der Zentren der Metallverarbeitung.
Im vierten Jahrhundert vor Christus siedelten sich dann zahlreiche keltische Einwanderer aus dem Volk der Gälen in Irland an. Die zahlreichen kleinen Königreiche organisierten sich zu fünf großen Einheiten. Ihre Namen waren Ulster, Connacht, Leinster des Nordens (oder auch Meath), Leinster des Südens und Munster.

Aus der Eisenzeit stammt auch die erste bekannte Kopfsteinpflasterstraße Irlands. Sie verbindet im Südwesten der Insel die Ballyhoura Hills mit den Nagle Mountains und wurde erst 1998 entdeckt. Es war zwar bekannt, daß die Iren in der Frühzeit Straßen aus Eichenholz zum Überwinden der Moore angelegt hatten, aber die Entdeckung einer Steinstraße warf ein völlig neues Licht auf die damalige Infrastruktur. Nun geht man davon aus, daß zu jener Zeit bereits Wagen auf Rädern -Karren oder militärische Streitwagen- ebenso wie in England in Gebrauch waren.

Im 5. Jahrhundert nach Christus fand eine Missionierung zum christlichen Glauben hin statt. Diese wurde vordringlich durch den heiligen Patrick vorangetrieben. Das Land erlebte daraufhin einen enormen kulturellen und religiösen Schub. Ab dem 7. nachchristlichen Jahrhundert spielten die Klöster eine bedeutende, einflußreiche Rolle.

Von 795 an kam es bis weit in das 11. Jahrhundert hinein immer wieder zu Wikingereinfällen. Ihre Ausbreitung wird erst im Sieg von Clontarf im Jahre 1014 von irischen Hochkönig Brian Boru gestoppt.
1171/72 intervenierte die britische Krone unter König Heinrich II. in Irland; die Lordschaft Irland wurde gegründet. Der englische Machteinfluß wurde allerdings erst wieder unter den Tudors durch die sog. "Poynings-Law" von 1494 reorganisiert.

Die eigentliche Unterwerfung fand 1534 statt, als der englische König Heinrich VIII. den Grafen von Kildare als Stellvertretter absetzte und sich dann 7 Jahre später - 1541 - vom Irischen Parlament (bestehend aus der Ständeversammlung der Angloiren) den Titel eines Königs von Irland übertragen ließ.

Heinrich VIII. versuchte eine Religionsreform durchzuführen. Dies führte allerdings nur zu Aufständen unter den katholischen Iren. Darauf reagierte Heinrich mit Verteilung von irischen Ländereien an Engländer. Seine Nachfolger Eduard VI. und Elisabeth I. führten diese Politik der "Landvergabe" fort. Es kam erneut zu Aufständen (1641) und sogar zu Massakern (1649 in Drogheda und Wexford). Als Folge davon kam er zu einer völligen Umstrukturierung der Besitz -und Herrschaftsverhältnisse in Irland: Protestanten traten an die Stelle der katholischen Landbesitzer.

Nach der Niederlage Jakobs II. im Jahre 1690 bei Boyne wird das Land fortan von der englischen Aristokratie beherrscht. 1782-83 erreicht die patriotisch, protestantische Partei faktisch die politische Gleichberechtigung für Irland und sein Parlament; Irland erhält gesetzgebende Autonomie. Impression
Aufgrund starker sozialer Probleme wie den Hungerkatastrophen von 1727-29 und 1740/41, der Abhängigkeit der kleinen Pächter und der ungelösten Frage der "Katholikenemanzipation" kam es von 1796-98 unter Einfluß der amerikanischen und französischen Revolution zu einem Aufstand, der die protestantische Herrschaft schwer erschüttern sollte.

Auch in Reaktion darauf entscheidet sich die britische Regierung für die Integration Irlands in das britische Königreich. Das irische Parlament wird aufgehoben, es entsteht ein gemeinsames Parlament in Westminster (London). Auch werden die beiden Staatskirchen vereinigt. 1829 erreicht Daniel O'Connell eine Gleichberechtigung der Katholiken. Aber trotz dem Erreichen einiger Bürgerrechte kann auch er die anglo-irische Union nicht abschaffen.
Von 1845-1850 kommt es bedingt durch eine Kartoffelfäule zu einer enormen Hungersnot: 2 Millionen Iren sterben, weitere 1½ Millionen wandern zumeist nach Amerika aus. Auch in Folge dessen kam es 1848 zu einem Aufstand des Jungen Irlands. Dieser scheitert aber in blutiger Unterdrückung durch England. In der Folgezeit entsteht die irische republikanische Brüderschaft, deren Mitglieder den Namen Fenians annehmen. 1870 entsteht dann die Home-Rule-Partei, deren beliebter Anführer Parnell wird . Zusammen mit den Fenians kämpft sie für die Selbstverwaltung Irlands.

Währenddessen setzt sich in Großbritannien vor allem Gladstone erfolgreich für wirtschaftliche Reformen in Irland ein. Sein Versuch, auch die Home-Rule -die Autonomie Irlands- durchzusetzen scheitert allerdings 1893 am britischen Oberhaus. Als Folge davon kam es zu einer Verstärkung der radikal-nationalistischen Strömungen in Irland: 1900 wird die radikale Sinn Féin gegründet.
Im Jahre 1912 brachten die Liberalen die Homerule Bill ein. Diese trat schließlich 1914 in Kraft. Doch nach Einsetzung dieser neuen Homerule drohte in Irland ein Aufstand der protestantischen Unionisten in Ulster. In ganz Irland rüstete man für einen Bürgerkrieg, doch dann brach der 1. Weltkrieg aus und die neue Homerule wurde ausgesetzt.

1916 kommt es zum Osteraufstand in Dublin, der von britischem Militär blutig niedergeschlagen wird. 1919 bis 1921 kämpfen die Iren in einem Unabhängigkeitskrieg gegen England. Dann endlich erkennt der britische Premierminister George Lloyd die Autonomie Irlands an: am 6. Dezember 1921 wird Irland geteilt. Die überwiegend von Protestanten bewohnten Grafschaften von Ulster bleiben bei England, das restliche Irland wird zum Freistaat Irland. Um sich einen gewissen Einfluß zu sichern, hatte England allerdings zur Auflage gemacht, daß das neue Irland Mitglied im Commonwealth bleiben mußte.

So wie wirtschaftlich die Rückständigkeit des Landes das Hauptproblem blieb, überschattet bis heute das Ulster-Problem die irische Innen -und Außenpolitik. Die Annahme des Vertrages löste in Irland eine jahrelange innere Krise und einen Bürgerkrieg aus.
In den Jahren bis 1932 stellte die Regierung von W.T. Cosgrave allmählich die Ruhe im Land wieder her. Außerdem fördert sie Verbesserungen auf dem landwirtschaftlichen Sektor. 1932 gewinnt Fianna Fáil die Wahlen und bringt E. De Valera an die Macht.

Dieser bricht erneut mit Großbritannien und es kommt zu einem Wirtschaftskrieg. 1937 nimmt Irland eine neue Verfassung und den gällischen Namen Éire an. Angesichts der europäischen Kriegsgefahr kommt es 1938 zum irisch-britischen Ausgleich: der Handelskrieg wird beendet. Im folgenden 2. Weltkrieg bleibt Irland neutral.

Die formelle Proklamation der Republik Irland im Jahre 1949 hat verschärfte Spannungen mit der Provinz Ulster zur Folge. Im selben Jahr tritt Irland auch aus dem Commonwealth aus. Der irische Premier Sean Lemass sichert zu, daß eine Vereinigung Nordirlands mit der Republik Irland nur mit Zustimmung beider Seiten erfolgen würde.
Im Jahre 1955 tritt Irland den Vereinten Nationen (UNO) bei. 1965 scheint sich die Situation durch ein britisch- irisches Freihandelsabkommen etwas zu entspannen, aber die Ruhe sollte nur von kurzer Dauer sein. 1968 kommt es zwischen Katholiken und Protestanten zu Unstimmigkeiten über die Bürgerrechte und in Folge davon zu Unruhen, was 1969 zu einem massiven Militäreinsatz Großbritanniens in Nordirland führte. Das Nordirische Parlament wird aufgelöst und die britische Regierung übernimmt vorrübergehend die direkte Kontrolle über den Norden der Insel.

In den Folgejahren nimmt die Gewalt auf der grünen Insel immer weiter zu: die IRA, die Irish Republican Army, verübt immer mehr Attentate, erfreut sich aber keiner mehrheitlichen Popularität. Auf der Insel herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände.
1973 tritt Irland der Europäischen Gemeinschaft bei. 1985 wird das Nordirland-Abkommen verabschiedet: Die Republik Irland erhält ein konsultatives Mitspracherecht in nordirischen Angelegenheiten, erkennt dafür allerdings die britische Oberhoheit im Norden an. Im selben Jahr zieht der Sinn Féin in die lokalen Institutionen ein.

Ein Waffenstillstand der IRA weckt in den Jahren 1995 und 1996 neue Hoffnungen für einen dauerhaften Friedensprozeß in Nordirland. 1998 wird schließlich ein Friedensabkommen verabschiedet, welches auch in einer Volksabstimmung großen Zuspruch findet.



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