Leidenschaft


  Startseite
    Bla Bla
    Magisches
    Musicals
    Klassiker
    Songs - einzelne
    Stories
    Serien
    Lieblingsbücher
    Lieblingsmusik
    Lieblingsfilme
  Über...
  Matrin Luther King jr. - Die Schwarzen Nordamerika
  Martin Luther King jr. - Die Familie
  Martin Luther King jr. - Kindheit bis 1956
  Martin Luther King jr. - Der Anfang
  Martin Luther King jr. - Das Zwischenspiel
  Martin Luther Kingr jr. - Das Attentat
  Martin Luther King jr. - SCLC
  Martin Luther King jr. - 1957-1960
  MArtin Luther King jr. - 1963
  Martin Luther King jr. - Marsch auf Washington
  Martin Luther King jr. - 22.11.1963
  Martin Luther King jr. - 1964
  Martin Luther King jr. - Das FBI
  Martin Luther King jr. - 1965
  Martin Luther King jr. - Ahnungen
  Die Kelten - Religion
  Die Kelten - Lebensweise
  Die Kelten - Gesellschaft
  Die Kelten - heilige Pflanzen
  Die Kelten - Kunst
  Schottland - Geschichte
  Schottland - Freiheitskämpfer
  Schottland - Land und Leute
  Schottland - Festivals
  Schottland - Sehenswürdigkeiten
  Schottland - Reisen (1. - Edinburgh)
  Schottland - Reisen (2. - Südschottland)
  Schottland - Reisen (3. - Glasgow)
  Schottland - Reisen (4. - Zentralschottland)
  Schottland - Reisen (5. - Der Nordosten)
  Schottland - Reisen (6. - Great Glen und Western H
  Schottland - Reisen (7. - Northern Highlands)
  Schottland - Reisen (8. - Inseln)
  Irland - Geschichte
  Irland - Geschichte (St. Patrick)
  Schottland - Romantische Seiten
  Abonnieren
 

Links
  Schottland & Geschichten
  Rosenstolz
  Schmuck und mehr
  Kerzen und mehr
  Radio Dunkle Welle
  Mode der dunklen Seite
  Alles was Ritter und ander gebrauchen können
  Elbenhaftes und mehr
  Schottland - Infos und mehr
  Hochwertige Tagebücher
  Mittelalterliches
  Das schwarze Netz
  Schwarzes Glück
  Mineralien


http://myblog.de/littelinnocence

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Die Inseln

In Luftlinie mißt die Westküste Schottlands etwa 416 Kilometer, mit allen Buchten und Inseln jedoch 3200. Über die Anzahl der Inseln ist man sich nicht einig. Im allgemeinen sagt man, daß Schottland 790 Inseln besitzt, von denen 130 bewohnt sind.

Abgesehen von Außenseitern wie North Rona oder St. Kilda bilden die Inseln natürliche Gruppen: Die Clyde - Inseln in der Bucht zwischen Festland und der Halbinsel von Kintyre; die Inneren Hebriden mit den Hauptinseln der Westküste zwischen Kintyre und Skye; die Äußeren Hebriden, heute gewöhnlich Westliche Inseln genannt, die eine lange Linie vom Butt of Lewis bis Barra und darüber hinaus bilden; und schließlich Orkney - und Shetland - Inseln, in Kultur und Landschaft ganz anders als der Westen.

Die Clyde - Inseln
Lange waren die Clyde - Inseln ein leicht erreichbarer Ferienort für die Arbeiter aus Glasgows Vorstädten, und trotz aller Anstrengungen der örtlichen Behörden ist noch etwas von dieser Vergangenheit zu spüren. Cafés im Stil der 50er Jahre in Arran oder Bute tragen zum Charme dieser Orte bei. Wegen ihrer landschaftlichen Schönheit wird Arran auch "Klein - Schottland" genannt, entsprechend viele Besucher kommen zum Wandern. Die Granitfelsen der Goatfellkette (dem größten Hügelkomplex) locken seit Generationen Outdoor - Enthusiasten an.

Bute dagegen, mit seinen reichen von reichen Industriellen im viktorianischen Zeitalter erbauten Villen mit Meerblick erinnert an frühere Ferientraditionen.

Die Inneren Hebriden
Islay und Jura werden wegen ihrer Nachbarschaft und den Fährverbindungen (die Jura - Fähre geht von Islay aus) oft als Einheit gesehen. Doch sie sind völlig unterschiedlich. Landwirtschaft und Whiskey - Brennen erhielten auf Islay zumindest teilweise eine solide Grundstruktur, ohne auf allzu viele Kitschproduktion zu verfallen, wie sie Stadtflüchtlinge oft betreiben - leider Charakteristikum großer Teile des Westens.

Jura ist schlicht und ergreifend leer. Vielleicht nicht absolut unbewohnt, es jedoch wenig andere Gebiete, in die Entvölkerung solche Spuren hinterließ. Die Insel ist in einige Jagdreviere aufgeteilt. George Orwell schrieb in Barnhill an der Ostküste 1984 . Werder dieser Ort noch der berühmte, aber selten zu beobachtenden Strudel von Corrievreckan, ein Gezeitenzusammenprall an der Spitze von Jura, sind mit dem Auto zu erreichen.

Neben Skye ist Mull die einzige Insel, die einen richtigen Berg, Ben More, hat. Hier gibt es auch eine außerordentlich reizvolle Küste. Wie Skye hat sich Mull zu einem Magneten für eine neue Bewohnergeneration entwickelt, die dem Leben des südlichen Großbritannien entfliehen will. Daher trifft man nur wenige auf Mull geborene Leute.

Von den kleineren Hebrideninseln ist Colonsay die liebenswerteste. Bei einem Straßennetz von nur 22 Kilometer lohnt es sich kaum, das Auto mitzubringen, daher ist sie bei ruhebedürftigen Schotten beliebt. Für Vogelbeobachter sind die vielfältigen Lebensräume ideal. Außer Strand, Klippen, Dickicht, Moor und Gärten gibt es hier die ungewöhnlichen "atlantischen Wälder" - durch ihre exponierte Lage im Wachstum gehemmte Miniatur - Laubwälder. Oronsay, die Nachbarin im Süden mit einer interessanten Klosterruine, ist nur bei Flut eine wirklich separate Insel - ziehen Sie auf Ihrem Spaziergang Gummistiefel an. Auch Coll und Tiree sind mit ihren langen Stränden reizvolle Ziele. Die sogenannten Small Isles - Rum, Eigg, Muck und Canna - bieten echte Inselerlebnisse, Rum zudem die schönste Landschaft.

Skye und die Westlichen Inseln
Skye, genaugenommen ein Teil der Inneren Hebriden, ist mit ihren grandiosen Bergregionen die landschaftlich spektakulärste Insel der Westküste. Aus diesem Grund ist sie viel besucht. Der Hauptkamm der Cuillins (ausgenommen der Bruach na Frithe) eignet sich nur für erfahrene Kletterer, zumindest Leute ohne Höhenangst. Ein Punkt, an dem sich die Äußeren Hebriden (Westlich Inseln) vom größten Teil des Festlandes unterscheiden, ist das konsequente Festhalten an der Sonntagsruhe. Man sollte es nicht einfach als Langeweile abtun - der feste Glaube ist für die Menschen, die sich für ein Leben in diesen kargen Landstrichen entschieden haben, eine große Kraftquelle. Diese Lebensform hat noch viele Anhänger, obgleich kommerzieller Druck und Bedürfnisse des Tourismus sie zunehmend erschweren. Besucher sollten dies respektieren. Das untere Ende der Inselkette ist katholisch, und manche Besucher berichten von größerer Wärme und selbstverständlichem Gemeinschaftssinn in diesem Gebiet. Endlose Strände, Felder mit Wachtelkönigen und im Wind geduckte Häuser sind nur einige Eindrücke von den äußeren Hebriden - hinzu kommt ein Lebensrhythmus, der ganz an die Gezeiten und die Fährzeiten gebunden ist.

Orkneys und Shetlands
Auf den Orkneys und den Shetlands ist das skandinavische Erbe unverkennbar. Orkneys Geschichte reicht zurück in Zeiten, in denen das Klima wärmer war, und die siedelnden Menschen mehr prähistorische Monumente zurückließen als sonstwo in Großbritannien. Dazu gehört die altertümliche Siedlung Skara Brae, die eine Ahnung vom Leben dieser Vor - Vorfahren vermittelt. Für Briten ist der Besuch der im hohen Norden gelegenen Shetlands fast wie Ferien im Ausland, ohne Großbritannien verlassen zu müssen: abenteuerlich und fremd, aber auch sehr vertraut.

Die Attraktionen der Shetlands sind ehrfurchtgebietende Küstenlandschaften - zum Beispiel Esha Ness auf Mailand - und die Brochs, prähistorische Verteidigungsbauten mit doppelten Trockensteinmauern. Am besten erhalten ist der Broch of Mousa. (Insgesamt gibt es auf den Shetlands, den Orkneys, auf Caithness und Sutherland und weiter an der Westküste mehr als 400) Man nimmt an, daß diese Türme zwischen 100 v. Chr. Bis 300 n. Chr. Zum Schutz gegen Seeräuber angelegt wurden.

Lassen Sie sich nicht durch das Wetter von einem Inselbesuch abhalten. Die Hauptfährhäfen sind Oban, Mallaig, Stornoway, Scrabster, Aberdeen. Alle großen schottischen Inseln haben zuverlässige Auto - Fährverbindungen, die Äußeren Hebriden, Islay, Orkneys, Shetlands sogar Flughäfen. Möchten Sie nicht die Fähre nehmen, fahren Sie über die neue Brücke nach Skye.

DIE CLYDE - INSELN

ARRAN
Seit langem ist Arran ein Eldorado für Naturfreunde und Wanderer. Da die Hochland - Verwerfungslinie quer durch die Insel verläuft, ist Arrans Süden weniger gebirgig. Größte Stadt ist Brodick mit einer großzügigen von Promenade und Strand zurückgesetzten Häuserfront.

Brodick Castle and Country Park ist die Hauptsehenswürdigkeit von Arran. Der ehemalige Sitz der Herzögen von Hamilton auf den Nordseite der Brodick Bay steht unter der Obhut der National Trust of Scotland und beherbergt Mobiliar, Gemälde, Silber und Sporttrophäean, aber am sehenswertesten sind, besonders im Spätfrühling und Frühsommer, die Rhododendronbüsche. Außerdem gibt es einen umfriedeten Garten und vielfältige Sträucher unter hohen Bäumen. Die Burg ist im Sommer fast täglich geöffnet und der Country Park ist ganzjährig geöffnet.

Die meisten Dörfer auf Arran liegen an der Küste: vor einer Bergkulisse bietet Corrie Töpfereien und Kunsthandwerk, Mid Sannox mit seiner Bucht aus glattgeschliffenem Granit die bessere Aussicht, Lochranza am gleichnamigen See ein weiters Handelszentrum. Hier steht auch das Lochranza Castle, wo im Jahr 1307 angeblich Robert the Bruce zu Beginn der Unabhängigkeitbewegung landete. Sehen Sie sich die "Twelve Apostles" in Catacol an - eine Reihe ehemaliger Fischerhäuser, die nahezu identisch sind (nur die Fenster sind unterschiedlich), um sie von der See leichter erkennen zu können.

Auf der Westseite geben die unheimlichen roten Sandsteinfelsen von Machrie Moor ein äußerst stimmungsvolles Bild ab. Bei Machrie liegen viele prähistorische Stätten: Hügelgräber, Steinringe und Monolithe.

An der Ostküste erwartet Sie in Lamlash eine freundliche Atmosphäre, der Ausblick auf Holy Island (heute eine religiöse Ansiedlung) sowie ein rührseliges Ehrenmal zum Gedenken an die Highland Clearances.

In Whiting Bay führen Waldpfade zu den Glenashadale Falls und zu neolithischen Gräbern. Auf der String Road von Blackwaterfoot nach Brodick hat man eine herrliche Aussicht auf graue zerklüftete Felskämme über brauner Moorlandschaft und auf die Bucht von Brodick.

BUTE
Das traditionsreiche Hafenstädtchen Rothesay bildet einen krassen Gegensatz zu den Weiden und Wäldern der übrigen Inseln. In der Blüte der Dampfschiffahrt auf dem Clyde war Rothesay ein beliebter Ort. Mehr darüber erfahren Sie im BUTE MUSEUM, das ganzjährig geöffnet ist.

ROTHESAY CASTLE
Die Festung im Stadtzentrum ist um einen runden Innenhof gebaut. Wikinger stürmten die Burg 1240; das Loch in der Mauer ist noch zu sehen. Die Burg ist das ganze Jahr über geöffnet, aber im Winter Donnerstag morgens und freitags geschlossen.

Bute bietet reizvolle Spazierwege und Strände an der Westküste mit Aussicht auf den Kyles of Bute, außerdem Hügelfestungen und spärliche Reste neolithischer Besiedelung. Am friedlichsten ist es an der St. Blane's Chapel, einer religiösen Stiftung aus dem 6. Jahrhundert mit der Ruine einer Kapelle aus dem 12. Jahrhundert - versteckt inmitten von Bäumen und mossbedeckten Felsen.

INNERE HEBRIDEN
COLL und TIREE
Coll und Tiree ducken sich tief am Horizont, lassen die atlantischen Tiefs über sich hinwegziehen und sind deshalb relativ sonnig. Tiree wirkt in seinen hellbraunen und grünen Farben freundlicher als das felsige, moorige Coll. Seit langem ist Tiree für seinen fruchtbaren Boden und kleinbäuerliche Strukturen bekannt. In Coll hält man hauptsächlich Rinder. Beide Inseln wurden zumindest teilweise entvölkert, bis um 1850 Milchbauern aus Ayrshire in Coll ansiedelten. Tiree kam besser weg: es zählt heute noch 750 Einwohner, fünfmal mehr als Coll.

Surfer lieben die atlantische Brandung an den langen Stränden; Tiree bietet fast das ganze Jahr hindurch gute Bedingungen. Die Hebriden, das bedeutet: weiter Himmel, offenes Meer, Wildblumen auf windverwehten Dünen und ein von Gezeiten und Schiffen bestimmtes Leben.

COLONSAY
Zwei Stunden von Oban entfernt liegt das 13 Kilometer lange Colonsay , dessen grauer Fels sich an der kargen Moorlandschaft reibt. Haben Sie nur für eine Hebrideninsel Zeit, sollten Sie diese besuchen. Die hiesigen Bauern züchten Schafe und Rinder; über der von Kranichen wimmelnden Küste kreisen Bussarde; wilde Ziegen grasen unter Eichen, Haselnußsträuchern und Weiden. Glitzernde Sandbuchten und ausgedehnte gezeitenabhängige Sandbänke, imposante Klippen und ein See bieten vielfältigen Lebensraum für Vögel. Der berühmteste (und seltenste) Vogel auf Colonsay ist die Steinkrähe.

Colonsay gehört der Familie von Lord Strathcons, die in der verschachtelten rosa Villa Colonsay House wohnt. Die Kiloran Gardens mit Rhododendronbüschen, Steinbrech und anderen Pflanzen sind das ganze Jahr geöffnet.

Eine zwei Kilometer lange Sandbank, ein muschelübersäter schlammiger Futterplatz für Kiebitze, trennt Oronsay von Colonsay bei Ebbe. Den Augustinerstift Oronsay Priory aus dem 14. Jahrhundert mit eindrucksvollen Grabplatten und einem herrlichen Kreuz aus dem frühen 16. Jahrhundert besuchen Sie am besten in Gummistiefeln.

GIGHA
Das acht Kilometer lange Gigha hat ein mildes Klima. Hauptsehenswürdigkeit sind die 130 ha großen Achamore House Gardens, die Sir James Horlick 1944 anlegte, da er den Ort ideal für tropische Pflanzen fand. Er schuf einen der schönsten Waldgärten Schottlands mit Kamelien, Azaleen. Heide und einer einzigartigen Aussicht auf die spektakuläre Silhouette von Jura. Der hat das ganze Jahr über geöffnet; vom Festland aus sind Ausflüge mit der Fähre möglich.

MULL
Eilean Moula oder Isle of Mull, ist eine Insel von großer Schönheit - und Leere: das Resultat von Auswanderung und Ausweisung. Heute wird sie auch "Offiziersmesse" genannt, weil sie pensionierten Militärs so beliebt ist.

Sie können die Fähre von Oban nach Craignure nehmen, interessanter jedoch ist die kurze Überfahrt von Lochaline nach Fishnish (nur im Sommer möglich). Torosay und Duart Castles sind von beiden Fähren aus gut zu erreichen.

TOROSAY CASTLE
Das im schottischen Adelsstil erbaute Torosay macht wegen seiner eigenwilligen Schautafeln und den lockeren Familienalben großen Spaß. Wer will kann von Torosay am Strand entlang nach Duart Castle laufen, ansonsten nimmt man die A 849. Dieser uralte Familiensitz der Mcleans wurde 1911 von Sir Fitzroy Mclean restauriert. Beide Schlösser sind im Winter geschlossen.

Tobermory ist die größte Siedlung und wurde, wie Ullapool, als Fischerstation gegründet. Als jedoch die Eisenbahn nach Oban kam und der Fischhandel sich verlagerte, verlor Tobermory an Bedeutung. Heute wirkt der Ort mit dem Halbrund seiner hell gestrichenen Häuser aus dem 18. Jahrhundert fast mediterran. Am Wasser stehen ein Museum und eine Brennerei. Beide sind in der Saison geöffnet.

Das Schönste an Mull ist seine wilde Landschaft. THE BURG mit ihrem fossilen Baum, dicht am Sporn der mächtigen Klippenbollwerke von Ardmeanach, ist im Besitz der National Trust; ein holpriger Pfad führt hinauf. Bei Carsaig setzt sich das Küstenschauspiel fort: Ein Klettersteig führt unter Lavaklippen zu den imposanten Carsaaig Arches im Westen. Sogar von der Straße aus ist die Landschaft aufregend, besonders an der Westküste. Nördlich von Loch Scridain bricht die B 8035 durch die Klippen und führt hinab zum Strand - mit schöner Aussicht auf die Insel Ulva. Die Strecke hat etwas Unheimliches, besonders wenn verdächtig frische Felssplitter herumliegen.

DIE ORKNEY - INSELN
MAINLAND
Die Orkneys sind ein uralter Archipel mit leicht welligem Terrain, in dessen Ortsnamen sich die Sagen der Wikinger wiederfinden. Nirgendwo sonst in Westeuropa ballen sich so viel prähistorische Stätten !! Die vorherrschende Farbe auf dieser walbuckelförmigen Insel ist Grün (Hoy einmal ausgenommen): smaragd die Wiesen, gelbgrün die Heuwiesen, golden getönt die reifen Hafer- und Gerstefelder!

Mainland ist die größte Insel, und viele Kurzurlauber kommen nie über sie hinaus. Die an einem natürlich Hafen erbaute, früher christliche Siedlung Kirkwall (altnordisch kirkjuvagr = Kirchenbucht) ist zugleich der größte Ort und Hauptstadt der Inseln.

EARL PATRICK'S PALACE und BISHOP'S PALACE
der Bischofspalast wurde Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut. Den Earl Patrick's Palace ließ sich 1600 der grausame Herrscher der Inseln, Partick Stuart, errichten (der wenig später wegen Verrats hingerichtet wurde). Der Palast gilt als das schönste Baudenkmal der französischen Renaissance in Schottland. Beide Gebäude sind den Winter über geschlossen.

ST. MAGNUS CATHEDRAL
Diese prächtige Kirche ist zwar klein, aber sehr harmonisch proportioniert. Earl Rognvald Kolsson gründete sie 1137 und widmete sie seinem Onkel St. Magnus. Doch erst drei Jahrhunderte später war der rote Sandsteinbau, mit romanischen bis gotischen Stilelementen, fertig. Die Kirche ist täglich außer sonntags geöffnet.

TANKERNESS HOUSE
Dieses Handelsherrenhaus aus dem 16. Jahrhundert ist heute ein Museum, das das Leben der Orkneys zeigt - von der Frühgeschichte bis heute. Es ist ganzjährig geöffnet, ausgenommen sonntags außerhalb der Saison.

Auf Mainland gibt es noch weitere Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel: MAES HOWE (Grabkammern aus der Zeit um 2500 v. Chr.), MARWICK HEAD NATURE RESERVE (etwas für Vogelliebhaber, man kann bis zu 35000 Lummen und andere Arten beobachten), THE RING OF BROGAR (das Geheimnis der Megalithkultur), ebenso die STENNESS STANDING STONES oder die steinzeitliche Siedlung SKARA BRAE, aber all diese phantastischen Phänomene näher zu erklären und zu beschreiben währe hier zu umfangreich, ich hoffe Sie verstehen das, das ich Ihnen nur einige und nicht alle dieser Sehenswürdigkeiten vorstelle.

HOY und die übrigen INSELN
Hoy, die zweitgrößte Insel der Orkneys, ist nicht so grün wie ihre flachere Schwester: Im Norden und Westen ist sie hoch und schroff, der rote Sandstein fast zu einer Highland - Szenerie verwittert. Die Westküste ist von besonderer Schönheit, zu bewundern von der Fähre nach Stromness. Der nördlichste, natürliche Wald der Britischen Inseln, eiszeitliche Geländeformen, wie die kleinen, tiefgelegten Talkessel und die Trogtäler, sowie eine arktisch - alpine Flora (inklusive Schneehasen) geben Hoy seinen unverwechselbaren Charakter.

Die unheimlich verlassen wirkende Lyness Naval Base an der Ostküste war in zwei Weltkriegen Versorgungsbasis für die dort ankernde Britische Flotte. Das einstige Pumpenhaus ist heute Informationszentrale. Auf dem Friedhof, dem unvermeidlichen Epilog eines Krieges, ruhen Seeleute von vielen berühmten Schiffen, darunter der 1916 durch eine Mine versenkte HMS Hampshire, der HMS Vanguard, die 1916 vor Flotta durch einen Unfall explodierte, und der HMS Royal Oak, die hier 1939, vor Anker liegend, torpediert wurde. Nicht weit davon wachen zu beiden Seiten der Longhope Bay die Martello Towers, 1813 - 15 erbaut, um britische Konvois auf dem Weg ins Baltikum vor amerikanischen Freibeutern zu schützen.

Rackwick im Westen ist eine Kleinbauerngemeinde, die nach einer Zeit des Niedergangs allmählich wieder zu neuem Leben erwacht. Mit ihren von Heidekraut überwucherten Hügeln und den steil zum Strand abfallenden Klippen ist dies eine der anziehendsten Landschaften der Orkneys überhaupt. Sehenswürdigkeiten hier sind: OLD MAN OF HOY, NORTH HOY NATURE RESERVE und DWARFIE STANE.

SHETLAND - INSELN
mit ihrer stets wechselnden Küstenlandschaft, ihrem nordischen Erbe und dem herben Reiz ihrer nördlichen, meerumgebenen Lage widersprechen die Shetlands jedem vorgefaßten Schottlandbild. Da langgestreckte Meeresbuchten in das Land eindringen, ist kein Punkt mehr als acht Kilometer vom Meer entfernt. Jeder Blick mündet am Meer, das sich mal glitzernd, mal grimmig gebärdet - und die Shetlands überraschend weltoffen gemacht hat. Das Innere der Inseln ist durch kleine Bauernwirtschaft und die Vegetation eines "angeknabberten" Torfladens geprägt, Bäume gibt es kaum. Die größte Insel, Mainland, hat neben der "Hauptstadt" Lerwick Seepanoramen, Naturschönheit und historische Stätten zu bieten.

MAINLAND
Esha Ness, hier hat das Meer im steten Ansturm imposante Formen aus den Klippen gemeißelt: The Holes of Scraada, The Heads of Grocken und The Gind of the Navir. Südlich der B9078 erinnern The Drongs, Felstürme in der bucht, an ein nordisches Langboot uner Segeln. Nördlich von Ronas Voe taucht der blanke Buckel von Ronas Hill auf. Obwohl nur 450 Meter hoch, entwickelte sich auf seinen Schotterfeldern aufgrund der nördlichen und exponierten Lage eine arktisch - alpine Vegetation. Ein paar Minuten vom Flugplatz Sumburgh entfernt findet man in der bedeutenden archäologischen Stätte Jarlshof (von Historic Scotland verwaltet) Besiedelungsreste von der Bronzezeit bis zum Mittelalter. Eines der ältesten Gebäude ist eine bronzezeitliche Schmiede. Darauf wurde in der Eisenzeit ein Broch getürmt, von dem noch zwei Meter hohe Mauern erhalten sind. Der Rundturm wurde zu einem radialen gekammerten Rundhaus - nicht das einzige auf dem Gelände. Es gibt Spuren einer möglichen piktischen Besiedelung, dann legte sich eine Farm der Wikinger darüber. Eine Reihe mittelalterlicher Wohnbauten folgten, bis man im späten 16. Jahrhundert ein Haus für die Grafen Patrik und Robert Stewart erbaute, dessen Ruine den Ort beherrscht. Es ist in der Hauptsaison geöffnet, den Winter über geschlossen.

Ebenso interessssant wie diese Siedlung ist das Shetland Croft Museum. Dies ist ein mit Stroh bedecktes Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, wie es für die Kleinbauernwirtschaft von damals typisch war. Das Museum zeigt in hervorragender Weise das ländliche Leben der Shetlands, und beim hilfbereiten Museumsdiener kann man zusätzliche Auskünfte einholen. Das Museum ist den ganzen Sommer über geöffnet.

LERWICK
Lerwick ist mit Abstand die größte Stadt auf den Shetland Inseln. Das Land hier war bis zum 17. Jahrhundert unbesiedelt, weil es als ziemlich unfruchtbar galt. Die Wikinger nannten die Stelle leir vik, Schlammbucht, doch unternehmungslustige holländische Fischer genossen den sichern Ankerplatz zwischen dem heutigen Lerwick und der Insel Bressay. Zuerst diente der Ort als temporärer Handelsplatz, dann wandelte er sich im 17. Jahrhundert zu einer dauerhaften Siedlung, deren Häuser sich um Fort Charlotte scharen. Heute hat Lerwick 8000 Einwohner - ein Drittel der Gesamtbevölkerung der Shetlands.

Die "Innenstadt" ist heute besonders am Hafen sehr reizvoll, wo sich die älteren Häuser mit ihren Landeplätzen aufs Wasser hinauslehnen. Dies waren kombinierte Läden, Wohnhäuser und Lagerhäuser, die ihre eigenen Plätze zum Be- und Entladen hatten. Die Hauptgeschäftsstraße ist gefliest und teilweise eine Fußgängerzone, mit einem Angebot so gut wie auf dem Festland. Es gibt schöne viktorianische Häuser, aber auch Neubauten am Stadtrand, die der Ölboom hervorgebracht hat. Das Shetland Museum hat das ganze Jahr über geöffnet.

Weiter Sehenswürdigkeiten auf Mainland sind: Clickhimin Broch, Mousa Broch, Noss, Scalloway mit seinem Schloß und dem Museum.

Zu den Shetlands gehört aber nicht nur Mainland sondern auch noch einige andere, die da währen:
- UNST, WHALSAY und YELL

SKYE
Superlative und die Landschaft von Skye gehören zusammen. Südwestliche Stömungen, die an die großen Hüglemassive stoßen, bringen Regen, aber wenn es klar ist, sind die Hügel wunderbar. Obwohl es eine Verbindung zwischen Mallaig und Armadele gibt, reisen die meisten Besucher über Kyleakin an; eine neue Brücke wird demnächst die kurze Überfahrt ersetzten. Auf der Fahrt nach Portree tritt man nördlich von Broadford auf das Old Skye Crofters House, diese Strohbedeckte kleine Haus zeigt wie die kleinen Bauern auf Skye wohnten. Es ist täglich geöffnet.

Bei Sligachan treten zum ersten mal die Cuillins in Erscheinung, die ach von der "Hauptstadt" noch in der Ferne zu sehen sind. Das einigermaßen - je nach Blickwinkel - malerische Portree bietet eine reiche Auswahl an Geschäften und Dienstleistungen.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung