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Keltische Kunst

Ein Großteil der La – Tene - Metallarbeiten, mit Ausnahme der zunehmend hochwertigen Eisenarbeiten für Schwertschneiden und andere Waffen auf dem Kontinent besticht durch leuchtende Farben - Bronze, Gold (Silber wurde für dekorative Zwecke weniger verwendet), Korallen und rote Glasintarsien, im späten Britannien auch vierfarbene Emaille.

Aus den experimentellen Stilformen des 5. und frühen 4. Jhd. v. Chr. entstand unter klassischen Einflüssen der Pflanzenstil. Doch im frühen 3.Jhd. v. Chr. kam es zu einer Aufsplitterung in eine Reihe von Regionalstilen ( zu denen auch ausgeprägte Eigenvariationen in Britannien und Irland gehören und zu divergierenden Traditionen bei Eisen-Bronze und Goldschmieden. Während der nachfolgenden beiden Jhd. ging der Einfluß der klassischen Welt fast völlig zurück; die keltische Kunst entwickelte sich in dieser Epoche aus eigenem Antrieb weiter.

Pflanzenstile: Datiert um 350/325 v. Chr. fand man in Waldalgesheim bei Mainz Gegenstände mit Pflanzenornamenten in einem Grab. Einziger Importgegenstand im Grab war ein italienischer Eimer mit im neuen Stil eingearbeiteten klassischen Motiven, aber abgesehen davon gelangten nur wenige Importgegenstände in den Bereich nördlich der Alpen, die dort den neuen Stil hätten inspirieren können. Das könnte darauf hinweisen, daß der Pflanzenstil in der Kontaktzone zu Italien entstand und von dort in andere Teile der keltischen Welt ausstrahlte, wo er sich zu den vielen Varianten der späteren La - Tene -Kunst entwickelte.

Schwertstil und plastischer Stil: Die modernen Kunsthistoriker haben sich hauptsächlich auf zwei Ableitungen des Pflanzenstils konzentriert: den Schwertstil (im Grunde ein Ritzdekor, das häufig auf eisernen Schwertschneiden auftaucht) und den plastischen Stil (dreidimensionale Ornamente auf Halsspangen, Armbändern usw. meist aus Bronze und manchmal aus Gold gearbeitete Stücke).

Britannien und Irland: Die La - Tene- Kunst wurde in Britannien 300 und in Irland 200 v. Chr. eingeführt, drang jedoch aus unbekannten Gründen nicht in erheblichem Umfang bis Spanien vor. Die britischen Handwerker verarbeiteten meist Bronze, wo ihre Kollegen auf dem Festland Eisen verwendeten.

Keramik

Seit Beginn der La - Tene Zeit wurden Gefäße auf der Scheibe geformt. Die Keramikwaren aus der Früheisenzeit weisen Tier- und andere Zeichnungen auf. Später bemalten die Töpfer ihre Gefäße mit roten oder schwarzen Bandmustern. Einige Gefäße hatten einen metallischen Schimmer. Die Nordbriten und Iren benutzten wenig Töpferwaren, da sie Holz und Metallgefäße bevorzugten. Nach der Eroberung Britanniens expandierte die südwestenglische "Schwarzglanzkeramik".

Schmelzen und Schmieden

Die Schmelz - und Schmiedetechnik der Eisenzeit benötigte ungeheuer viel Zeit, Energie und Geschick. Es kostet unheimlich viel Mühe das Metall nutzbar zu machen und zu Gegenständen zu formen. Ein gutes Beispiel dafür ist das "Kettenhemd."

Das Fertigen der Metallgegenstände war nur der letzte Schritt in einer langen Reihe von Vorbereitungsarbeiten

HOLZARBEITER Holz für Holzkohle

BERGARBEITER Erze abbauen, einschmelzen u. transportieren

Trotz oft vorkommenden Erzen, wurden bestimmte Orte bevorzugt.

ÖSTERREICH lieferte das beste Eisen, CORNWALL zur Zinkherstellung das beste Zinn, in den CEVENNEN u. PYENÄEN wurden Goldminen betrieben.

Intarsien, Emaille und Glas

Seit dem Beginn der La - Tene Zeit verschönerten die Schmiede ihre Waren mit Oberflächenverzierungen, sie ritzten Zeichnungen ein. In der Späteisenzeit lernten die Handwerker Glas auf die Oberfläche von Kupferlegierungen aufzuschmelzen - sogenannte Emaillearbeit. Neben der beliebten roten Farbe verwendete man auch eine Skala weiterer Farbtöne. Glas wurde auch als solches verarbeitet. Glasschmuck war ein beliebter Schmuck, im 3. Jh. v. Ch. trugen die Gallierfrauen Armreifen oder Bänder aus Glas.



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