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Martin Luther King jr. – Kindheit bis 1956

Die Pfarrerfamilien King und Willians wohnten in eigenen Häusern. Sie waren finanziell und gesellschaftlich gut gestellt. Martin Luther King jr. verbrachte mit seinem jüngerem Bruder Alfred Daniel und mit seiner älteren Schwester eine Jugend voller Geborgenheit. Er galt als ausgeglichen, selbständig aber auch als sehr empfindsam.

Die Schule bereitete ihm keine Mühe. Da er übermäßig begabt war übersprang er sowohl die 9. als auch die 12. Klasse Booker T. Washington – Schule. Mit 15 Jahren wurde er für das Morehouse College zugelassen. Er wollte Arzt werden und den Menschen helfen.

Nach den Begegnungen mit Morehouse – Professoren wie George D. Kelsey und Dr. Benjamin E. Mays erwuchs dann der Wunsch in ihm Pfarrer zu werden. Seine Freund, selbst Theologiestudenten, bestärkten ihn in seinem Wunsch. Mit 17 sollte er in einem Saal der Kirche eine Predigt sprechen, es kamen aber so viele Zuhörer, so das man in die Hauptkirche umziehen musste.

1947 wurde King jr. ordiniert. Er durfte als Reverend ein kirchliches Amt führen. Das eigentliche Theologiestudium lag noch vor ihm. Dazu sog King jr. an das theologische Crozer-Seminar nach Chester, Pennsylvania, mehr als 100 km von Atlanta entfernt.

Unter den 100 Studenten waren 6 Schwarze. In den 3 folgenden Jahren bis 1951 studierte King sehr intensiv. Außerdem wurde er in dieser Zeit auch zum Klassensprecher gewählt.

King fühlte sich hingezogen zu dem was Gahndi „sutyagraha“ nannte. Ihm standen die Aktionen Gahndis vor Augen wie er den Arsch von 2500 Freiwilligen gegen das Salzmonopol der Briten anführte. Gahndi und seine Anhänger kämpften anders als bisher. 1932 hatte Reinhold Niebuhr davon gesprochen, das Gahndis Methoden vielleicht auch für den Kampf der amerikanischen Neger um ihre Gleichberechtigung geeignet wären.

In seiner Entwicklung brachte das Studium den jungen Theologen weit voran. Er fand Anerkennung und arbeitet sehr erfolgreich. Er geriet im Alltag aber immer wieder an die Schranken und Grenzen die zwischen den Rassen bestanden. Im Juni 1951 schloß er sein Studium am Crozer-Seminar ab. Nun war er Pfarrer, als Klassenbester hielt er die Abschiedsrede und erhielt für seine überragenden Leistungen den Pearl Peakkner – Preis und die Lewis Crozer Fellowship mit einem Geldbetrag von 1200 Dollar.

King jr. wollte weiterstudieren, aber er erhielt nicht die Zustimmung seines Vaters. Dieser wollte das King jr. zur Ebenzer-Baptisten-Kirche zurück kehrte. Gegen den Willen seines Vater ging er nach Bosten um dort sein Studium an der Universität fortzusetzen.

King wohne zuerst allein in Bosten, später zog er mit einem Freund (Phillip Lenud) den er vom Morehouse College kannte in ein Appartement. Sie besuchten gemeinsam am Freitag und Sonnabend den „Philosophischen Club“ wo Weiße und Schwarze, Frauen und Männer Vorträge hielten und diskutierten. Dort traf er im Februar 1952 Mrs. Mary Powell, die, wie er, aus Atlanta stammte. Über sie lernte er Coretta Scott (geboren 1927) aus Alabama kennen. Sie studierte Gesang und wollte Konzertsängerin werden. Coretta Scott musste für ihre Liebe ein großes Opfer bringen, sie gab ihren Traum Konzertsängerin zu werden auf.

Am 18. Juni 1953 wurde im Vorgarten ihres Elternhauses geheiratet. King sen. traute das Paar. Nach der Hochzeit setzten bei das Studium in Bosten fort. Im Sommer 1954 wollten sie ihre Ausbildung beenden und eine Anstellung suchen.

King jr. hatte schon einige Angebote (2 im Norden und 2 im Süden) bekommen. Er entschied sich für eine der Pfarrerstellen im Süden, sein Engagement drängte ihn eher zu schwereren als zu leichteren Aufgaben. Im Januar 1954 hielt er in der Dexter Avenue Baptist Church, Montgomery eine Probepredigt. Die Gemeinde bat ihn zu kommen so das er am 1. September 1954 die Stelle antrat. Die Doktorarbeit stand kurz vor der Vollendung, Anfang 1955 reichte er sie ein. Sie wurde angenommen und man verlieh ihm den Doktortitel der Philosophie. King und Coretta wohnte in der South Jackson Street 309. Sie schlossen Freundschaft mit dem Pfarrer der First Baptist Church. Am 17. September 1955 kam ihr erstes Kind, Yolanda, zur Welt.

In dieser Zeit bat man ihn den Vorsitz der örtlichen Gruppe des NAACP zu übernehmen, aber er lehnte ab.



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